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Urtikaria ist eine ernst zu nehmende chronische Erkrankung. Das Gute ist: Sie ist behandelbar!

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Ein Leben mit Urtikaria kann anstrengend sein, aber die völlige Symptomfreiheit ist möglich!

Die wichtigsten Fragen zur Urtikaria:

Du vermutest, Urtikaria zu haben?

Haut am Arm mit Quaddeln
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Deine Haut macht Probleme? Wir sagen Dir, was Dir jetzt weiterhelfen kann.

Folgende Symptome können Anzeichen für eine Urtikaria sein:

  • Deine Haut ist gerötet.
  • Es bilden sich Erhebungen (Quaddeln) auf der Haut.
  • Du verspürst ein starkes Jucken.
  • Es treten möglicherweise tiefere Hautschwellungen auf, etwa im Gesicht oder an Hand- und Fußrücken.
  • Die Beschwerden kommen und gehen unvermittelt.

Sollte eines oder mehrere dieser Symptome auf Deiner Haut auftreten, schiebe den Gang zum Arzt nicht weiter auf!

Vor dem Arztbesuch

Damit Du beim Arztbesuch bestmöglich vorbereitet bist, haben wir für Dich eine Checkliste erstellt: So kannst Du den Hautarzt gezielt fragen und gehst sicher, dass Du während des Termins auch nichts vergisst. Das PDF kannst Du hier kostenlos herunterladen!

Achtung Arztbesuch
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Die Urtikaria begleitet Dich seit längerem?

Die Urtikaria zeigt sich immer mal wieder? Oder doch eher kontinuierlich? Gibt es einen Auslöser oder doch keinen?

All das sind mögliche Fragen, die Dir durch den Kopf gehen. Im Folgenden findest Du mögliche Schritte, die Dich bei der Beantwortung unterstützen können!

Welche Form von Urtikaria liegt bei mir vor?

Die akute Urtikaria

Wenn die typischen Krankheitszeichen nach einigen Tagen verschwinden und nicht mehr wiederkehren, spricht man von „akuter“ Urtikaria. In vielen Fällen gehen die Beschwerden mit einer Infektion, seltener mit einer Allergie einher. Diese häufige Verlaufsform hält maximal sechs Wochen an.

Die chronische Urtikaria

Hier werden wiederum zwei Formen unterschieden, deren Symptome länger als sechs Wochen andauern:

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1. Chronische induzierbare Urtikaria

Induzierbar bedeutet, dass sich die Urtikaria durch bestimmte bekannte Faktoren auslösen lässt. Das können z.B. Wärme (Wärmeurtikaria) oder Kälte (Kälteurtikaria), Wasser, Licht (Lichturtikaria) oder bestimmte Medikamente sein. Um die Beschwerden in den Griff zu bekommen, gilt es, die Auslöser möglichst zu vermeiden.

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2. Chronische spontane Urtikaria

Hier kommt es zu Urtikaria-Schüben „wie aus heiterem Himmel“ ohne, dass eine konkrete Ursache erkennbar ist. Die chronische spontane Urtikaria wird heute großenteils als Autoimmunerkrankung verstanden, bei der körpereigene Stoffe vom Immunsystem als „fremd“ erkannt und bekämpft werden.

In der Regel bilden sich die Quaddeln innerhalb von 24 Stunden zurück, Schwellungen (Angioödeme) dagegen können bis zu drei Tage bestehen bleiben.

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Wie Du deinen Arzt unterstützt

Zwei Dinge kannst Du bereits vor dem Termin tun: Wenn Du den Urtikariakontrolltest durchführst, erhalten Du und Dein Arzt wertvolle Hinweise über die Ausprägung der Erkrankung. Du kannst einfach den ausgefüllten Bogen mit zu Deinem Arzttermin nehmen.

Sehr hilfreich ist eine gezielte Vorbereitung auf Deinen Arzttermin. Um Dir diese zu erleichtern, haben wir für Dich eine Checkliste vorbereitet: Die Checkliste kann Dich unterstützen, Fragen zu Deiner Behandlung zu stellen und Du läufst nicht Gefahr, etwas zu vergessen.

Noch ein Tipp: Knipse Fotos von den Symptomen auf Deiner Haut, um sie dem Arzt zeigen zu können. Denn manchmal sind die Quaddel-Ausschläge pünktlich zum Arzttermin wieder verschwunden, was die Diagnose erschwert und unnötig in die Länge ziehen kann.

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Bei Dir wurde eine chronische Urtikaria diagnostiziert?

Aber die Symptome verschwinden trotz Behandlung nicht wie gewünscht? Kein Grund jetzt aufzugeben!

Angioödem im Gesicht
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Auslöser nur bei zwei Drittel der Betroffenen bekannt

Die sogenannte chronische Nesselsucht oder Urtikaria lässt sich in zwei Formen unterscheiden:

  • Chronische induzierbare Urtikaria:
    Urtikaria-Schübe werden durch bestimmte Reize, z. B. Kälte, Hitze oder Licht ausgelöst.
  • Chronische spontane Urtikaria:
    Es können keine bestimmten Auslöser identifiziert werden.

Tatsächlich können bei einem Drittel der rund 800.000 Menschen, die hierzulande an chronischer Urtikaria erkrankt sind, die genauen Auslöser der Beschwerden nicht bestimmt werden – ein Umstand, der eine zielgerichtete Therapie durch Vermeidung von Auslösern natürlich erschwert.

Mehrere Möglichkeiten für eine Behandlung

Die Standardbehandlung mit einem Antihistaminikum bringt bei ca. 50 Prozent der Betroffenen eine Linderung der Symptome. Wenn ein Antihistaminikum nicht hilft, kannst Du mit Deinem Arzt über weitere Behandlungsmöglichkeiten sprechen.

Folgende Möglichkeiten gibt es:

1. Mache zunächst den Urtikariakontrolltest (UCT). Das Ergebnis zeigt an, ob Deine Urtikaria aktuell gut kontrolliert ist.

2. Nimm das UCT-Ergebnis mit zu einem Hautarzt, der alle verfügbaren Behandlungsmöglichkeiten kennt und genau einschätzen kann, welche für Dich die richtige ist.

Ärztin berät Patientin
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Das können nächste Schritte sein

Finde zunächst mithilfe unseres Arztfinders einen Spezialisten für Urtikaria in Deiner Nähe und vereinbare einen Termin.

Hilfreich sowohl für Dich als auch für den Mediziner ist zudem eine gute Vorbereitung auf den Arzttermin. Zu diesem Zweck haben wir für Dich eine Checkliste vorbereitet – Du kannst das Dokument hier kostenlos als PDF herunterladen.

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Urtikaria-Therapieziel: Vollständige Symptomfreiheit

Quaddel auf der Lippe
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Eine Urtikaria kann viele verschiedene Gesichter haben; dazu gehören Symptome wie Jucken, Rötung, Quaddelbildung und Schwellungen (Angioödeme). Das oberste Therapieziel bei der Behandlung von Urtikaria ist daher die vollständige Symptomfreiheit, wenn auch eine Heilung durch Medikamente derzeit nicht möglich ist. Wird Deine Urtikaria gar nicht oder nur ungenügend kontrolliert, kann die Erkrankung zu Beeinträchtigungen im Alltag führen.

Leistungsfähigkeit wird beeinträchtigt

Die Symptome der Urtikaria sind nicht nur extrem störend, sie können auch die Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Starkes Jucken führt dazu, dass Menschen mit Urtikaria nachts nicht gut schlafen und sich tagsüber nur schwer konzentrieren können.

Weil Quaddeln, Rötungen und Schwellungen unvorhersehbar auftreten, meiden Menschen mit Urtikaria soziale Kontakte und fühlen sich in der Öffentlichkeit oder am Arbeitsplatz unsicher.

Aus diesem Grund ist das wichtigste Urtikaria-Therapieziel die Kontrolle der Symptome.

Hast Du Deine Urtikaria-Symptome unter Kontrolle?

Ob Du erst seit kurzem weißt, dass Du unter Nesselsucht (Urtikaria) leidest, oder ob Du bereits seit längerem in dermatologischer Behandlung bist: Es gilt, eine weitgehende Linderung der Symptome zu erreichen.

Dafür kann Dein Arzt eine Reihe von Behandlungsmöglichkeiten nutzen. Wichtig ist, im Verlauf der Therapie die Krankheitsaktivität möglichst zu kontrollieren, um eine Linderung der Symptome zu erreichen.

Ob Deine Urtikaria-Symptome aktuell gut kontrolliert sind, kannst Du hier testen.

Sollte dies nicht der Fall sein, dann kannst Du mithilfe des Arztfinders einen Experten in Deiner Nähe suchen.

Achtung Arztbesuch
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Mit dem Urtikariakontrolltest die aktuelle Krankheitssituation erfassen

  • Wie gut wird Deine Urtikaria aktuell kontrolliert?
  • Ist die bisherige Behandlung ausreichend?

Um diese Fragen zu beantworten, haben Mediziner der Universitätsklinik Charité, Berlin gemeinsam mit Wissenschaftlern auf der ganzen Welt diesen Urtikariakontrolltest (UCT) entwickelt.

Formular ausfüllen
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So funktioniert der Urtikarialkontrolltest

Der Urtikarialkontrolltest besteht aus vier Fragen zu Symptomen, Behandlung und den Auswirkungen der Erkrankung auf den eigenen Lebensalltag. Dabei wird die Krankheitssituation der letzten vier Wochen erfasst.

Je nach Antwort werden Punkte auf einer Skala von 0 bis 4 vergeben. Dabei steht 0 für starke Symptome und 4 für Beschwerdefreiheit. Nachdem die vier Fragen beantwortet sind, werden die Punkte zusammengezählt.

Checkliste
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So wird der Test ausgewertet

Ergibt der Urtikariakontrolltest eine Summe von 12 oder mehr Punkten, ist Deine Urtikaria aktuell gut kontrolliert.

Liegt das Ergebnis des UCT hingegen zwischen 0 und 11 Punkten, ist die Urtikaria bei Dir gerade nicht unter Kontrolle und eine zeitnahe ärztliche Behandlung erforderlich.

Hast Du Deine Urtikaria-Symptome unter Kontrolle?

Beachte bitte, dass der Test nur eine erste Orientierung liefert. Für eine genaue Diagnose wende Dich bitte an einen auf Urtikaria spezialisierten Hautarzt oder an ein spezialisiertes Zentrum, um das Ergebnis Deines Tests mit einem Experten zu besprechen.

Der Arzt kennt die Behandlungsmöglichkeiten, um die Urtikaria-Symptome zu lindern.

Achtung Arztbesuch
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Urtikaria-Behandlung: Welche Möglichkeiten hast Du?

Bei Deiner Urtikaria-Behandlung stehen die Linderung des lästigen Juckens und der Quaddelbildung sowie die Suche nach möglichen Auslösern im Vordergrund. Die vollständige Symptomfreiheit ist das oberste Therapieziel bei Urtikaria!

Wenn möglich: Auslöser meiden

Bei der sogenannten induzierbaren Urtikaria führen unterschiedliche Auslöser dazu, dass die Haut juckt und sich Quaddeln bilden. Der Hautarzt versucht mit verschiedenen Tests herauszufinden, welche Ursachen bei Dir genau vorliegen. So zählen beispielsweise äußere Faktoren wie Kälte, Wärme und Druck zu den Reizen, die eine Urtikaria auslösen können. Weitere Auslöser können Stress aufgrund psychischer Belastungen oder eine Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Medikamenten oder Lebensmitteln sein.

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Die Urtikaria-Symptome loswerden

Sind Auslöser und Reizschwelle bei Dir bekannt, sollten – soweit möglich – die Ursachen gemieden werden.

Häufg ist aber kein Auslöser zu fnden – bei der sogenannten spontanen Urtikaria – oder eine Vermeidung der Auslöser ist nicht möglich. Dann ist das Ziel der Urtikaria-Behandlung die Kontrolle der Symptome.

Medikamente
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Bei rund der Hälfte der Patienten mit chronischer Urtikaria wirken Antihistaminika der 2. Generation ausreichend gut.

Wenn das Antihistaminikum nicht hilft, kannst Du mit Deinem Arzt über weitere Behandlungsmöglichkeiten sprechen.

In Ausnahmefällen ist auch eine Kurzzeitbehandlung mit Kortison möglich. Zusätzlich können kühlende oder oberflächlich betäubende Lotionen zur äußerlichen Urtikaria-Behandlung verwendet werden, um das Jucken zu lindern. Möchtest Du wissen, wie gut Deine Urtikaria-Symptome aktuell kontrolliert sind?

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Bleib am Ball!

Wenn Du unter Urtikaria leidest und die aktuelle Behandlung die Symptome bei Dir nicht ausreichend bekämpft, vereinbare einen Termin mit einem auf Urtikaria-Behandlung spezialisierten Hautarzt oder einem spezialisierten Zentrum!

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Urtikaria: Arztfinder ist der erste Schritt zur Behandlung

Du suchst einen Hautarzt, mit dem Du die verschiedenen Behandlungsoptionen für Deine Urtikaria durchsprechen kannst? Du willst, dass die Erkrankung bei Dir so gut wie möglich therapiert wird?

Dann ist ein auf Urtikaria spezialisierter Hautarzt (Dermatologe) der richtige Ansprechpartner. Er kennt alle verfügbaren Behandlungsmöglichkeiten und kann entscheiden, welche Therapie für Dich die beste ist, denn Urtikaria lässt sich mittlerweile gut behandeln!

Landkarte
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Urtikaria: Arztfinder ist der erste Schritt zur Behandlung

Je besser Du auf das Gespräch beim Hautarzt vorbereitet bist, desto einfacher hat es der Arzt, eine Diagnose zu stellen und die geeigneten Medikamente zu verschreiben. Da die Zeit beim Arzt häufg knapp bemessen ist, hilft es, sich die wichtigsten Details und Fragen im Vorfeld zu notieren.

Ein Urtikaria-Tagebuch hilft dem Hautarzt – und Dir

Als Vorbereitung auf das Arztgespräch zur Urtikaria ist es sinnvoll, ein Symptom-Tagebuch zu führen, in dem Du Lokalisation und Ausprägung notierst.

Mit dem Smartphone gemachte Fotos vermitteln dem Hautarzt einen Eindruck Deiner Symptome. Äußerst nützlich ist in diesem Zusammenhang die NesselApp: Hier Kannst Du Deinen persönlichen Krankheitsverlauf in digitaler Form dokumentieren.

Notiere Dir im Vorfeld des Termins auch Fragen, die Du dem Arzt stellen möchtest – so läufst Du nicht Gefahr, wichtige Dinge zu vergessen.

Damit Du beim Arztgespräch an alles denkst, haben wir für Dich eine Checkliste erstellt. Das PDF kannst Du ausdrucken und ausgefüllt zum Termin beim Hautarzt mitnehmen – so bist Du bestens vorbereitet.

Arztgespräch
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Alle Services im Überblick

*Bei den Patienstories handelt es sich um fiktive Geschichten, die von Darstellern vorgetragen werden.

Weiterführende Links

Logo DAAB
UCARE Logo
nesselsuchtinfo Logo

Über den Deutschen Allergie- und Asthmabund e.V. (DAAB):

Der DAAB, gegründet 1897 und mit Sitz in Mönchengladbach, ist die größte und älteste Patientenorganisation im Bereich Allergien, Asthma, COPD, Neurodermitis und Urtikaria. Zurzeit hat die Organisation 18.000 Mitglieder. Hauptaufgabe ist die Betreuung von Menschen mit Allergien, Asthma, COPD, Neurodermitis, Urtikaria und Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten. Verbraucherschutz in Bezug auf unseriöse Angebote im Bereich Allergologie, Presse & Öffentlichkeitsarbeit, Lobbyarbeit, Verbindungsstelle unterschiedlicher Berufsgruppen im allergologischen Bereich (Netzwerker). Der DAAB arbeitet unabhängig und ohne Verfolgung wirtschaftlicher Zwecke.

Haben Sie medizinische Fragen zu Novartis-Produkten oder Ihrer Erkrankung, die mit Novartis-Produkten behandelt wird, dann kontaktieren Sie uns, den medizinischen Infoservice der Novartis Pharma, gerne unter
Telefon: 0911 – 273 12 100**
Fax: 0911 – 273 12 160
[email protected]
WhatsApp: www.chat.novartis.de
www.infoservice.novartis.de
** Mo. – Fr. von 08:00 bis 18:00 Uhr Novartis Pharma GmbH • Roonstr. 25 • 90429 Nürnberg